Ostereier färben, aber natürlich natürlich!

Heuer wollte ich es wirklich wissen und habe einige natürliche Ostereier-Färbevarianten durchgetestet. Lebensmittelfarben können ja leider die eine oder andere ungewünschte Abwehrreaktion im Körper hervorrufen (ADHS, Asphma, Allergien, Krebs), wo es mittlerweile auch schon Studien dazu gibt. Warum also nicht die natürliche Variante ausprobieren?

Vor ein paar Jahren hatte ich dazu schon einmal einen kleinen Beitrag gepostet (mehr dazu hier), war aber mit den Ergebnissen nicht ganz 100%ig zufrieden. Außerdem habe ich inzwischen ein Kleinkind zu Hause – da macht das Eier färben natürlich noch mehr Spaß (zumindest meiner Tochter)…

Für mich ist besonders wichtig, dass ich beim Färben keine Lebensmittel verschwende. Daher habe ich nicht alle gängigen natürlichen Farbgeber getestet. Heidelbeeren kommen für mich zum Beispiel nicht in Frage. Und außerdem: Wer hat soviel Zeit und wer will soviele Eier essen?!

Ich habe getestet:

  • Rote Zwiebelschalen
  • Gelbe Zwiebelschalen
  • Grünkohl/Roter Grünkohl
  • Kurkuma
  • Rote Bete

Folgende Technik hat für mich am besten funktioniert:

  1. Wasser aufsetzen
  2. Eine Handvoll geschnittene Rote Bete, Schalen, Kohl oder 1 –2 EL Kurkuma darin aufkochen
  3. Kohl/Rote Bete rausfischen und essen 😉
  4. Eier hinzugeben und 10 Minuten kochen lassen
  5. Nach den 10 Minuten den Herd ausschalten und die Eier solange im Sud lassen, bis die gewünschte Farbe entsteht (teilweise bis zu 12 h)

Die Dauer ist entscheidend! Mein Fehler war meine Ungeduld, die mir wie so oft einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. Je länger die Eier im Sud bleiben, desto intensiver wird die Farbe.

Es muss übrigens kein Essig, Salz oder Natron hinzu gegeben werden. Sie können bei den blauen Farben (Roter Grünkohl, Blaukraut) (un)gewünschte Farbveränderungen hervorrufen. Am besten man probiert es vorher mit einer kleinen Menge vom Sud aus.

Und das sind meine Ergebnisse:

Alles in allem bin ich dieses Mal sehr zufrieden mit den Ergebnissen und nächstes Jahr traue ich mich dann vielleicht auch mal an die Strumpfhosen-Technik! 😉

PS: Das waren übrigens alles braune Eier von meinen eigenen Hühnern!

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