Zucchini

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Zucchini, Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina

Die Zucchini ist eine Unterart des Kürbisses und stammt aus Europa. Sie ist sozusagen ein regionales Gemüse, welches in Mitteleuropa während der Sommermonate Saison hat. Im Glashaus können Früchte sogar bis spät in den Herbst noch geerntet werden. Die Zucchini findet man in verschiedenen Farben und Formen wie Gelb, Hell- oder Dunkelgrün, Rund oder Länglich. Ernten kann man von der Blüte bis hin zur ausgewachsenen Frucht in allen Reifestadien, wobei junge Früchte besonders zart sind und ältere Exemplare eine etwas härtere Schale besitzen.

Die Zucchini ist ein absoluter Alleskönner. Sie kann sowohl roh als auch gekocht und gebraten gegessen werden. Außerdem eignet sie sich ebenso zum Backen, Einkochen und Einlegen (siehe Zucchini süß-sauer).

Bitter schmeckende Zucchinigerichte sollten entsorgt und nicht verzehrt werden. Für den bitteren Geschmack verantwortlich sind die giftigen Bitterstoffe (Cucurbitacine), die auch durch Kochen nicht zerstört werden und die die Magen- und Darmschleimhaut angreifen. Besonders durch Rückkreuzung (selbstgezogener Samen) oder Kreuzung mit anderen (Zier-)Kürbispflanzen kann ein erhöhter Gehalt an Cucurbitacinen entstehen. (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Zucchini)

Dennoch ist die Zucchini eine meiner liebsten Gemüsearten, da sie so vielfältig eingesetzt werden kann, eine lange Erntezeit hat und recht einfach zu kultivieren ist.

Meiner Erfahrung nach, ist ein Vorziehen nicht notwendig, da die Pflanzen dabei gerne in die Länge wachsen. Gibt man die Kerne direkt in die Erde im Gemüsebeet, können sich die Pflanzen gleich an die Gegebenheiten anpassen und entwickeln sich kräftiger. So sind sie außerdem etwas robuster gegen Schneckenfraß. Ich säe gerne etwas mehr Kerne, weil ich einen gewissen Ausfall gleich mit einkalkuliere. Und sollten doch einmal alle Pflanzen etwas werden, freut sich der eine oder andere über ein Mitbringsel aus dem Garten.

Steckbrief

Pflanzenfamilie: Kürbisgewächse
Aussaat: Direktsaat Ende Mai bis Juni, Vorziehen im April
Standort: sonnig
Boden: nährstoffreich, humos und durchlässig
Nährstoffbedarf: hoch, regelmäßig düngen
Pflanzabstand: 70–100 cm
Saattiefe: 2 cm
Gute Partner:
Bohnen, Zwiebeln
Schlechte Partner:
Radieschen, Rettich
Erntezeit:
Juni bis Oktober
Verwendete Pflanzenteile: Blüten und Früchte