Ringelblume

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Ringelblume, Calendula officinalis

Die Ringelblume ist eine einjährige Pflanze, deren Herkunft nicht bekannt ist. Vermutlich stammt sie aber aus dem Mittelmeerraum und ist somit eine regionale Pflanze, die in der Naturheilkunde Verwendung findet (siehe Ringelblumensalbe). Die Ringelblume zeigt ihre wunderschönen Blüten von Juni bis Oktober.

Ich persönlich verwende die Ringelblume als Zwischenkultur im Gemüsebeet, da sie eine von wenigen Schwachzehrern ist. Außerdem ist sie eine gute Beipflanze zu Kartoffeln und Kohl, bei denen sie den Ernteertrag erhöht und die Bodengesundheit fördert.

Nebenbei werden Bienen und viele andere Insekten über den Sommer mit Nahrung versorgt. Außerdem soll die Ringelblume Schnecken vertreiben.

Die Blütenköpfe bei trockenem Wetter abzupfen und im Halbschatten trocknen. Am besten in verschließbaren Gefäßen aufbewaren.

Verwendet wird die Ringelblume als Tinktur, Alkoholauszug, Öl, Salbe, Tee, Gesichtswasser sowie Gurgel- und Mundwasser. Die schönen Blütenblätter machen sich aber auch gut in einem frischen Sommersalat.

 

Steckbrief

Pflanzenfamilie: Korbblütler
Aussaat: Direktsaat von März bis August, vermehrt sich im Folgejahr gerne durch Selbstaussaat
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: locker und durchlässig, keine Staunässe
Nährstoffbedarf: niedrig, düngen nicht notwendig
Pflanzabstand: 10–20 cm
Saattiefe: 1–2 cm
Gute Partner:
Erbsen, Bohnen, Kartoffeln, Kohl, Karotten, Kürbis, Paprika, Petersilie
Schlechte Partner:
Thymian
Blütezeit:
Juni bis Oktober
Verwendete Pflanzenteile: Blüten

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