Mutterkraut

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Mutterkraut, Tanacetum parthenium

Das Mutterkraut oder auch Frauenminze, Mutterkamille sowie Goldfederich genannt, hat seinen Namen der geburts- und mestruationsfördernden sowie -regulierenden Wirkung zu verdanken. Es entkrampft Verspannungen im Unterleib und kann so den nötigen Impuls für die Geburt oder die Regelblutung auslösen. Das Mutterkraut sollte man deshalb nicht während der Schwangerschaft oder Stillzeit zu sich nehmen.

Viel wichtiger ist aber seine Bedeutung als krampflösendes und schmerzlinderndes Mittel bei Kopfschmerzen. Der regelmäßige Kosum soll sogar Migräne vorbeugen!

Äußerlich wirkt Mutterkraut gegen unreine Haut oder Flecken im Gesicht. Eine Tinktur lindert die Folgen nach Insektenstichen oder hält lästiges Ungeziefer fern.

Die Blätter und Blüten vom Kraut entweder frisch verwenden oder zu Bündeln gebunden im Halbschatten aufhängen und trocknen. Nach dem Trocknen von den Stängeln streifen und in verschließbaren Gefäßen aufbewahren.

Verwendet wird das Mutterkraut als Sirup, Tee (siehe Entspannungstee), Gesichtswasser, Tinktur oder frische Blüten und Blätter im Salat oder auf dem Butterbrot.

 

Steckbrief

Pflanzenfamilie: Korbblütler
Aussaat: Frühling, Wildformen neigen zur Selbstaussaat
Pflanzung: Mai bis August
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: lehmhaltig, durchlässig
Nährstoffbedarf: normal bis hoch
Pflanzabstand:
30 cm
Wuchshöhe:
60–80 cm
Saattiefe:
0 cm (Lichtkeimer)
Blütezeit:
Juni bis August
Erntezeit:
Mai bis September
Verwendete Pflanzenteile: Blüten, Blätter

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